August 5, 2020 | Leave a comment

Das Abkommen wurde erstmals unter der Schirmherrschaft des damals bestehenden Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) geschlossen. Die Ursprünge erkannten sowohl (1) die Bedrohung der entwickelten Märkte durch billige Bekleidungs- und Textilimporte in Bezug auf Marktstörungen und die Auswirkungen auf ihre eigenen Erzeuger als auch (2) die Bedeutung dieser Ausfuhren in Entwicklungsländer für ihre eigene wirtschaftliche Entwicklung und als Mittel zur Diversifizierung der Exporterlöse an. Zu diesem Zeitpunkt waren die Entwicklungsländer oft noch stark von Primärrohstoffexporten abhängig. Das Abkommen versuchte, diesen potenziellen Konflikt abzumildern, um eine fortgesetzte Zusammenarbeit im internationalen Handel zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wurden die Quoten als geordnetes Mittel zur kurzfristigen Steuerung des globalen Bekleidungs- und Textilhandels bezeichnet, um Marktstörungen zu verhindern. Das Endziel blieb der Abbau von Hemmnissen und die Liberalisierung des Handels, wobei von den Entwicklungsländern erwartet wird, dass sie im Laufe der Zeit eine zunehmende Rolle in diesem Handel einnehmen werden. Das GATT wurde inzwischen von der Welthandelsorganisation (WTO) verdrängt, und im Uruguay-GATT-Kreis wurde beschlossen, die Aufsicht über den weltweiten Textilhandel auf die WTO zu übertragen. Auch als Ergebnis dieser Verhandlungsrunde begann der Abbau der Quoten für den weltweiten Bekleidungs- und Textilhandel. Der Prozess wurde am 1.

Januar 2005 abgeschlossen und markierte damit das Ende des MfA. Das Abkommen hatte dazu beigetragen, die Industrien der entwickelten Volkswirtschaften so zu schützen, wie es vorgesehen war, aber auch dazu beigetragen, die Textilproduktion in bestimmten Ländern anzukurbeln, in denen die Quoten ihnen tatsächlich Zugang gewährten, den sie zuvor nicht hatten. Von den rund 64.300 Tarifverträgen, die im Lohnregister eingetragen sind, sind derzeit 460 in der Regel verbindlich (233 originale und 227 geänderte oder ergänzte Tarifverträge), von denen 186 (auch) in den neuen Bundesländern gelten. Aufgrund neuer allgemeinen Verpflichtungserklärungen und/oder des Auslaufens allgemeingültiger Tarifverträge unterliegt die Gesamtheit der allgemein verbindlichen Tarifverträge ständigen Änderungen. Auf Antrag einer Tarifvertragspartei ermöglicht Paragraf 5 des Tarifvertragsgesetzes dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, einen Tarifvertrag unter bestimmten Voraussetzungen und in Absprache mit einem Ausschuss, der aus jeweils drei Vertretern der führenden Berufsverbände von Arbeitgebern und Arbeitnehmern besteht, allgemein verbindlich zu erklären. Anfang 2005 stiegen die Textil- und Bekleidungsexporte aus China in den Westen in vielen Punkten um 100 % oder mehr, was die USA und die EU veranlasste, Chinas WTO-Beitrittsabkommen anzuführen, das es ihnen ermöglichte, die Wachstumsrate bis 2008 auf 7,5 % pro Jahr zu begrenzen.

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